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CMD

CMD (Craniomandibuläre Dysfunktionen)

Der Begriff beschreibt eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Oberkiefer und Unterkiefer, die durch Störungen in der Funktion der Zähne, der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur bedingt ist. „Cranium“ heißt Schädel, „Manibula“ Unterkiefer und „Dysfunktion“ einfach Fehlfunktion.

Phillip Pfaff, der Hofzahnarzt von Friedrich dem Großen schreibt schon im 18. Jahrhundert, dass: „… manche Menschen mit den Muskeln ihrer Kinnbacken und der Festigkeit ihrer Zähne ich weiß nicht was für Taten verrichten können. Da kann es nicht fehlen, es müssen bei diesen gewaltsamen Übungen die Zähne teils abgenutzet, teils heftig in ihrem Sitze erschüttert werden“.

Nach neueren Untersuchungen weisen 60% der Bevölkerung Symptome einer CMD auf, ohne allerdings dafür subjektiv einen Behandlungsbedarf zu erkennen. Das können Kopfschmerzen sein, Beschwerden in den Ohren, die ihre eigentliche Ursache aber nicht im Mittelohr sondern im Kiefergelenk oder den nahen Muskeln haben, leichtes Knacken oder Reiben in den Kiefergelenken oder Verspannungen im Hals- und Nackenbereich. Meist treten dabei aber keine unerträglichen Schmerzen auf, so daß der Leidensdruck gering bleibt und der Betroffene sich nicht in Behandlung begibt.

Bei ca. 3% der Betroffenen sind die Schmerzen allerdings so massiv, daß sie sich in Behandlung begeben. Jetzt ist es allerhöchste Zeit therapeutisch einzugreifen, um eine Chronifizierung des Leidens noch verhindern zu können.

Insgesamt ist das Thema der CMD so vielschichtig und komplex, daß auf dem Medium Homepage nicht wirklich umfassend behandelt werden kann. Fragen Sie uns, wir können Ihnen weiterhelfen.

www.iccmo.com/cms/

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