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Implantate

Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die im Kieferknochen verankert wird. Dabei können wir einzelne und auch mehrere fehlende Zähne ersetzen. Die Verwendung verschiedener Implantatgrößen und -varianten ermöglicht die individuelle Wiederherstellung Ihrer natürlichen Gebißverhältnisse.

Wir verwenden ausschließlich Ankylos® Implantate. Sie sind aus stabilem und sehr gut verträglichem Titan gefertigt und zeichnen sich durch eine Konusverbindung zwischen dem, im Knochen sitzenden, Implantatkörper und dem, in den Mund ragenden, Aufbau aus. Das bietet herausragende Vorteile bei der Verbindungsfestigkeit. Übrigens werden auch Flugzeugtriebwerke mit einer solchen Konusverbindung an den Tragflächen befestigt.

Wie kommt das Implantat in den Knochen?

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Unter örtlicher Betäubung wird die Knochenoberfläche, so sparsam wie möglich, freigelegt. Mit speziellen Instrumenten wird ein künstliches Knochenfach geschaffen und das Implantat eingeschraubt.

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Danach wird die Mundschleimhaut über der Operationsstelle wieder geschlossen und das Implantat kann in Ruhe in den Knochen einheilen.

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Nach der Einheilphase wird die Implantatkrone ergänzt.

Tut das weh?

Die „Einpflanzung“ ist mit dem Entfernen eines Zahnes vergleichbar. Nur haben wir dabei den unschätzbaren Vorteil, daß wir immer in entzündungsfreiem Gewebe arbeiten. Das geht einfach viel schmerzfreier und die Heilung verläuft deutlich unkomplizierter. Nach ein paar Tagen ist alles vergessen.

Wie geht es dann weiter?

Die Knochenheilung dauert ungefähr sechs Wochen. Wie man es aus dem Bekanntenkreis oder vielleicht sogar aus eigener Erfahrung weiß, nach sechs Wochen kommt der „Gips“ ab. Nach diesem Zeitraum ist in der Regel auch ein Implantat in den Knochen eingeheilt. Jetzt kommt der Zeitpunkt, mit der Versorgung fortzufahren. Mit Hilfe des Lasers wird unter örtlicher Betäubung ein winziger Schnitt in die Schleimhaut gemacht und der Aufbau befestigt. Dann wird das Labor die Konstruktion der individuellen Versorgung anfertigen.

Was ist jetzt ganz wichtig?

Wie bei der Heilung einer Fraktur ist der Knochen um das Implantat zwar vorhanden aber noch unstrukturiert. Durch ein sogenanntes „Knochentraining“ entsteht diese gewünschte Struktur, die die Festigkeit des Implantates im Knochen wesentlich erhöht. Durch ein spezielles Provisorium wird dabei das Implantat für die folgenden sechs Wochen nur reduziert belastet. Dann ist der Knochen um das Implantat umgebaut und die maximale Festigkeit erreicht. Jetzt kann die definitive Versorgung befestigt werden.
Implantatgetragener Zahnersatz sitzt fest und wackelt nicht. Knochen und Weichgewebe werden geschützt. Er vermittelt ein sicheres Lebensgefühl. Zähne können so sicher ersetzt werden, ohne daß gesunde Nachbarzähne beschliffen werden müssen.

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